Novelle

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Adler und das Entchen

Von Helene Stephan.

Die Kücken in dem Garten,
liefen hin und her.
Sie müssen weiter warten,
hungrig auf Futter mehr.

Ein Adler kam geflogen,
mit seinem Magen leer.
Er flog um sie im Bogen,
immer hin und her.

Kücken befanden sich in Gefahr,
liefen im Kreise umher,
Entchen nahm die Gefahr war,
watschelte zu ihnen her.

Im Sturzflug versuchte der Adler,
ein Kücken zu fangen.
Er versuchte es immer wieder,
zu ihnen zu gelangen.

Doch die Kücken waren schneller,
liefen zur Mama Ente her.
Sie nahm sie unter ihr Gefieder,
dem Adler wurde es schwer.

Geduldig wartet der Adler weiter,
mit dem Magen leer.
Fühlt sich unwohl nicht heiter,
immer wieder mehr.

Mama Entchen gackerte ihn an,
versuchte ihn zu verjagen.
So der Adler war schlecht dran,
hatte nicht das Sagen.

Das Entchen mit ihren Kücken,
watschelte zum Fluss.
Sie nahm alle auf ihren Rücken,
vorsichtig ohne muss.

Sie schwammen im Teich umher,
auf Entchens Rücken.
Es wurde der Mama-Ente schwer,
fürs Futter sich zu bücken.

Der Adler mit dem Magen leer,
schaute vom Baum zu,
Der Hunger quälte ihn so sehr,
so fand er keine Ruh.

Bildquelle: (c) SK

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