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BRUTAL GOD: „The Day of the Lord“

Ein Reimview von Jens Marder


Zig Ungehorsam

spritzt aus Türmen

ins Tunichtgut

der Ruckelburbeln.

 

Was eingetüt, ist eingetüt

(sowie auf der Novelle-

CD brauf

genebt).

 

(to) pay down

musste ich dict.ccieren,

denn Anglistik und Amerikanistik

hab ich lediglich studieren.

 

Predatorial gehts zu

im Praestatoriat.

Es fallen auch Köpfe

diverser Hûmen ab.

 

Der schwule Mammon schnödet irr

am Wirklichkeitsgelände,

durch seine unheilvolle Art

fließen Gastritis Hände.

 

Die Seltsam*eit ist endlich da,

die Krieger knüpfen Klöpße.

Durch Druck auf Gottes Hirnmembran

kann sogar Igor hopsen.

 

Es ist der Tag des Hohen Hirns,

die alte Schlacke brütet.

Hereinkupiert int Knisterkopp,

wo Ungemächer ruckeln.

 

Zum Paradieseln geht der Milton

ins Gewölb von Paris Hilton.

Dort findet er rein gar nichts vor

(bis auf ein wenig Schlampenkot).


Bildquelle: © brutalgod.bandcamp.com/album/the-day-of-the-lord

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