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JOB-INTERVIEW MIT APHAIA VERLAG

„Aphaia“ bedeutet die Verborgene, ein passender Name für einen Verlag, der Gedichte veröffentlicht. Denn das Verborgene sichtbar zu machen, ist eines der Hauptanliegen eines guten Gedichts. Seit der Gründung des APHAIA Verlages im Jahr 1986 hat das Verlagskonzept Gedichte mit Musik und Bildender Kunst verbunden. Ergänzend hierzu publizieren wir wissenschaftliche und essayistische Bücher rund um das Thema „Sprache“. Viele namhafte Autoren, Künstler und Komponisten haben in den vergangenen 30 Jahren bei APHAIA veröffentlicht. Eine detaillierte Übersicht hierzu finden Sie unter „Autoren und Werke“.


DA
Inzwischen habe ich fast vier Jahre Lektoratserfahrung auf dem entsprechenden Buckel akkumuliert – falls Sie also einen Lektor/Kokrretor benötigen, der unbändige Lust an Kreativität, Sprache und Rechtschreibung, von der Kommasetzung gar nicht zu schweigen, hat …

AV
Schade, der Verlag geht zum 1.1.2016 in neue Hände. Sie können ja später noch einmal anfragen unter www.aphaia.de.

DA
Auf jeden Fall. Meine Sorgfalt und Zuverlässigkeit im Umgang mit Texten habe ich in den letzten Jahren vielfach unter Beweis gestellt, nicht zuletzt bei der Herstellungsleitung (Lektorat, Kokrretorat, Satz etc.) von Tom Stoppards Die Küste Utopias in der „Jussenhoven & Fischer Theaterreihe“. Darüber hinaus habe ich beispielsweise an einer Ausgabe von EPD Film mitgearbeitet, Pressemitteilungen und Artikel aus dem Bereich Gesundheitswesen und Technologie bei Steinhauer Kommunikation verfasst oder Online-Inhalte für den Bonner General-Anzeiger aufbereitet. Gute Englisch- und Russischkenntnisse anbei.

AV
Siehe oben.

DA
In fünf Jahren? Gerne im Lektorat/Kokrretorat Ihres Verlages, wo ich mit unbändiger Lust an Kreativität, Sprache und Rechtschreibung, von der Kommasetzung gar nicht zu schweigen, beim Herauskitzeln von Potentialmaxima aus den Veröffentlichungen assistiere (sehr gerne in Teilzeit, da Familie).

AV
Siehe oben.

DA
Meine Schwächen? Persönliche, typischerweise mündlich geführte Bewerbungsgespräche. Technischer Prog. Surrealismus. Tibetische Momos. High-Concept-Zombiefilme.

AV
Nicht brauchbar.

DA
Hiermit bestätige ich, dass sämtliche meiner (Grund-)Kenntnisse in Adobe InDesign, Photoshop, Audition sowie HTML und CMS übers ZNS angesteuert werden.

AV
Welche Versionen?

DA
Wo ich mich in hundert Jahren sehe? Natürlich in einem privaten Geisterzug der Luxusklasse Tesla, ausgestattet mit chinesischer Pantryküche und Plasma-Sushibar, einem Gedankenlese-/Diktiergerät sowie Unsichtbarwerdung auf Pfropfdruck – und das Ganze zum ultravernünftigen Preis von einem Kindle Fire HD 10!

AV
Kann ich leider nicht überprüfen, bin jetzt schon 72 Jahre alt.

DA
Sehr wahr. Die stets liebevolle, unter Einsatz von Prostaglandinchen ausgeführte Arbeit an Texten würde ich auch bei der hoffentlich baldigen Implementierung vom Bedingungslosen Grundeinkommen (im Folgenden kurz: „Bemm“) nicht niederlegen.

AV
Gratuliere.

DA
Ich danke Ihnen kurz, aber knackig für das Gespräch!


Bildquelle: www.aphaia.de

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