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gedanken um den gegen=stand

von blume (michael johann bauer).

vor=weg/zur begriffsklärung: (die erste frage ist stirngerunzelt zu betonen, alles danach gerne pseudo=intellektuell kühl:) „seltsamkeitsforschung“, also? immerhin bieten sich diverse deutungsvarianten an (auf quellenangaben wurde derweil verzichtet, da es, sozusagen, wurscht ist.): a) „forschung“, deren sujet dann wohl die sogenannte „seltsamkeit“ wäre; dazu analog, um anhaltspunkte, wie mit dem terminus umzugehen sei, zu schaffen, z.b. „ahnenforschung“, umgangssprachlich für genealogie. überträgt man die kontextuelle rezeption von „ahnen-“ auf „seltsamkeitsforschung“ – auch „sexforschung“ liesze einen ähnlichen vergleichswert zu –, wirkt der ausdruck etwas unsauber, fachlich nicht ganz korrekt. üblicherweise finden sich auf akademischem terrain – wo gerne das monopol solcherlei zeux (hier: genitiv plural) verortet wird (und wehe dem, des es wagt, in freierem zu wildern, denn dem drohe der finale hyperbann! der, nämlich, werde tunlichst ignoriert, bis zum tage seines ablebens; den toten, allerdings, darf man schon gerne rückwirkend begnadigen und gar zum heiligen erklären…) – für wissenschaftliche disziplinen nämlich wortkombos altgriechischen ursprungs, was, in vorliegendem falle, so etwas wie „paroxenialogie“ sein sollte; gebildet aus griech. „paroxenia“ (seltsamkeit) und „logie“ (wissenschaft; forschung stellvertretend). inwiefern „seltsamkeit“ jedoch überhaupt sinnvolles objekt einer forschung/wissenschaft sein kann, dazu kommen wir gleich/ein wenig später. b) „was?! du wills‘n echter wissenschafdler sein? das is‘ ja die reinste seltsamkeitsforschung, die du da betreibst – voll irre, das ganze, eh!“ – ja, bisweilen statuieren exempel klarer.//aber: stopp! lassen wir das. wozu zwanghaft ideen aus dem nichts rausquälen! ordnung maskiert ja doch nur chaos. darüber hinaus ward der schrift=mund einfach viel zu voll genommen – die list=luft sprudelte längst raus. nun weiter – also wüster, wilder, vielleicht gar authentischer –, mit einem sanften hauch wundervoll‘n schlampigschrei‘ns: was also, also (redundanzen, redundanzen!!!!!)!)wo wurd’n diese klammern aufgemacht?!!) mag das sein, seltsamkeit? was seltsam? – annehmend, eine entität – gerne subjekt ihrer (eigenen/eigenen/eigenen/eig’nen) bedürfnisse und gedanken (eigner, evtl.?(( –, habe sich arrangiert, mit ihrem da=sein. tun wir deswegen den konjunktiv mal stehenxxxxxx und geh‘n off‘ner weiter, nehm‘n wir die dinge wahrer. ihr alltag – der der der drer dreherer endidididätdft – birgt ihr kaum überraschung(snester), selten treten konflikte auf. hinter fassaden, aber, aus ritzen quellend und aus poren, schwelt der schrille dampf der unberechenbarkeit. falls sie einen schritt macht und der findet keinen halt, dergestalt sie die bewegung prädeterminierte, eine kleine abweichung blosz, vom erwartungswert, schon erfährt sie seltsamkeit; hey, das soltle nicht so sein, was ist da-da-da-da-da nur losss?! die worte spiel‘n – spieli spieli spieli! _ _ __- verrückt (gar a di’zeichn?!/!//)? das masz, das masz!
Der vielleicht nicht mal so schmale oder aber auch gar nicht vorhandene Grat zwischen Chaos und Ordnung – zwei Fiktionen gleicher Provenienz – in den Augen dessen, der für=wahr=nimmt, also subjektiv, das, was sich nicht so einfach einordnen lässt, was den Kategorien vage entschlüpft, weil irgendetwas unstimmig wirkt? vorweg/zur begriffsklärung: seltsamkeitsforschung; forschung, deren sujet die sogenannte seltsamkeit bildet/oder doch eher
…..einschub:
das bohrende noch
wohnt tief in mir drin
verkettet mir welten
klebt wie ein verzicht
aus erinnerungsschaum
ja so tickt die zeit
fast drängend brachial
doch sehnsuchtsvoll keimt
aufschubsschluss//——–forschung/deren herangehensweise sich durch seltsamkeit auszeichnet/reduzierend auf ein attribut, das symbolisch stehe, fürs nomen: seltsam kontra nicht=seltsam: allein dadurch eine orientierung an der norm?/steigerungsformen: „positiv (+): seltsam; komparativ(++): absurd; superlativ (+++): reinster/-s wahn/chaos(?); mega-hyper-super-super-super-et-cetera-et-cetera-ad-infinitum-lativ(+mal ∞): GOtt(?!!);“ – dem unbenennbaren, namenlosen. warum sich zufriedengeben, mit kleinem? stöbern in den ritzen (bin eine wunderbar verschmuste/kuscheligsüße/kleine/sexy hexe!
weiblich/im herzen/mit einem körper/der männlich scheint//
o welch lieblicher genuss!/geliebt/von den vampiren//und/ich bin natürlich noch ’ne katze!//
, in denen wahrheit(?!!!!!!!!) aufblitzt, ganz kurz: das seltsame, das offenbart? hier schrillten stimmen=! Ach, „!!!ich!“ (lächerl-ich!!!) verliere m-ich(persona: maske des reinen selsbt: ok; „ich“: unfuck! – ego-ilitiom“““()/den text: na und und undd et?/respektive: entwicklungspotenzial: das ist seltsam! ich gehe der sache nach; lasse nicht meinen inneren shccmammarnnn auf sich beruhen, steigere mich hinweg, über normaal-scheisz, hüpfe, jopleperte , wage, wage, traue mich, das gefängnis zu verlassen, mich zu verähhhndern: Bin i“ch“selbst ein Seltsamkeitsforscher geworden, weil ich mich damit auseinandergesetzt hab‘? „im traum fand ich meine eigene leiche/verwesend/unter kleidungsgedöns/war unterwegs auf einem fremden planeten/wurde von einer anderen lebensform verfolgt und dann rettete sie mich/sie statte mich aus/mit neuen kräften/hier/auf erden/fand ich zugang zu unterirdischen forschungsarsenalen//“- auszug aus den memoiren eines multipel träumenden traums c) Seltsamkeitsforscher: seine Aufgabe ist erfüllt, sobald ihm nichts mehr seltsam erscheint – >Typa) der egozentrischeegoist/ TypB: seine aufgabe ist nie erfüllt, nicht mal dann, wenn niemandem jemals mehr etwas seltsam erscheint/weil stellen werke zur verfügung/die in der ungefähren mitte/dort/wo es die beteiligten für richtig halten/gespalten werden/nun führt ein anderer das werk zuende/und wieder ein anderer schreibt einen neuen anfang//und zwar jene/die auch das ausgangsmaterial zur verfügung stellten
es solle wohl usus sein/dass//im abgrund der versuchungen//
maschine/scharnier/abgrund/gerade//von allen geistern bald verlassen
schweigt mir mein haupt ins firmament
selbst wenn die sterne dort verblassen
spür ich wie etwas mir entbrennt
das lange tief schon in mir ruhte
nun endlich ist es aufgewacht
gepackt von völlig neuem mute
leucht ich ins dunkel meiner nacht
veränderung/leben/annehmen/Staunend//// die suppenteller/die fayencen/ich läutere dich/hölle der keramik/wenn ich mit dicken triefefingern mein brot auf deinem leib auswisch////glücklich, nicht die eigenen /fremdinduzierten schemata aufs anadere übertragen mehr, weil das weil kausaler käse, weil synchronizität und liebe! Ja: so soll es beginnen wie enden (nie!!!, nämlich): LIEBE! (IMMERIMMERIWE WIEIID AWMAJMWJD EAW!!!!!)

Bildquelle: (c) blume

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