Novelle

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Soß Dada

Von Markus Prem.

Benommen durch die Nebelwand. Tief verankert das pelzige Gefühl, den Tau der Nacht in jeder Pore zu spüren. Unser Bewusstsein saugt sich voll. Gibt jedoch nicht alles preis. Oft zu hoch, das Ding. Und kein Schlussverkauf in Sicht. Unter der Hand erst recht nicht zu bekommen. Wenn man sieht, wie leicht Atome sind. So manches Element könnte entweichen. Denkt sich unsereins. Und legt noch einen Zahn zu. Heraus aus dem Virtuellen. Hinein in die Realität. Oder dem, was davon noch übrig ist.

Auch Einstein musste schlafen. Mit Schrödingers Katze. Die aber nur existiert, wenn man den Deckel der Kiste hebt. Um zu schauen, ob sie noch da ist. Verrückt! Wer denkt sich solche Flausen aus? Wohl nur Fiesiker. Und ein paar Geleerte. Ohne p und h lebt sich’s recht subtil. Zusammen bewerten sie Säuren und Basen. Wohl ein Paar, die beiden. Wo die Chemie noch stimmt. SympHatisanten der Neutralität. Die bei Sieben steht. Pro Sieben also. Jetzt den Daumen hoch. I LIKE IT!

Als die Katze bellt, faucht der Hundewecker. Es ist noch Zeit. Sagt ein Blick. Sich herzhaft strecken. Ein neuer Tag ruft. Man will ihn nicht immer hören.

Modus Kissenschlacht. Das Tier hat sich verkrochen. Pfotenabdrucke Beweis seiner Existenz. Hinter der Grenze in den Dschungel der Träume. Die Suche nach dem Ziel beginnt. Jedes Land braucht Visionen. Orte, wo man Flüchtiges pflegt. Keine Lager. Sondern Wiesen. Auf denen der Regen seine bunten Bögen spannt. Ohne Zäune, Stacheln, Drähte. Gedanken, die fließen. Frei von Barrieren. Klippen erscheinen noch früh genug. Tief zu sinken das obligate Schwimmprogramm. Am schlammigen Ufer eines stürmischen Lebens.

Gelee Royal im Staatsgestell. Zwischen den Zeilen wird geschmiert. Was das Zeug hält. Bis zu dem Moment, wo die Mauer bricht. Und uns alles auf den Kopf fällt. Renovierung verpasst? Eher verschoben. Beim Haus am Ring. Dort, wo das Hohe wohnt. Schweigen kann plenar sein. Und eine Sitzung im Saal erfordern. Doch dafür gibt es andere Räume. Ohne T. Aber mit W. Und einem hohen C. Das WTC ein Ort mit Parallelen. Was zum Einsturz führte? Geplatzte Träume! Rätsel nun gelöst. Nichts mehr im Busch. Was die Katze locken könnte. Und schlafende Hunde.

Hinterm Ofen glüht das Gras. Kohle macht nun keiner mehr. Zu fossil! Wir wollen ja aussteigen. Aus dem Tseohzwei. Aber zu drehen gibt es viel. Nicht nur krumme Dinger. Wie die Bank am See. Auf halbem Weg zur Strecke gebracht. Im Mittelalter wurde Müll nicht getrennt. Sondern auf die Folter gespannt.

Hippo hat jetzt Fieber. Liegt verschnupft auf Demontage. Lebt mit einem Debakel. Wir sehen zu. Und spiegeln unsere Seelen. Man wird ja wohl noch träumen dürfen …

Bildquelle: (c) DA

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